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SENTINEL

Sicherheit

Sicherheit, die nicht auf Montag wartet.

Der häufigste Weg in fremde Systeme ist inzwischen eine ausgenutzte Sicherheitslücke. Dazu kommen Rateversuche am SSH-Zugang, Tag und Nacht, und seit diesem Jahr Angreifer, die KI-Agenten vorschicken. Sentinel arbeitet an allen drei Stellen und belegt jeden Schritt. Die Regel dabei: Die KI liest, das Regelwerk handelt, Sie geben frei.

Häufigster Einstieg: Verizon Data Breach Investigations Report 2026, Executive Summary S. 9.

Lücken finden: Schwachstellen-Lagebild (CVE)

119 neue Lücken am Tag. Sentinel zeigt die drei, die Sie treffen.

10 minAbstand der Prüfung je Server

119 Schwachstellen am Tag: BSI, Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025.

Alle zehn Minuten fragt Sentinel jeden Server, welche Sicherheitsupdates offen sind. Auch die, die apt zurückhält, meist ein neuer Kernel.

Für das Lagebild holt Sentinel drei Kataloge ganz herein: die aktiv ausgenutzten Lücken der US-Behörde CISA, die Ubuntu-Sicherheitshinweise und die Ausnutzungswahrscheinlichkeit EPSS von FIRST. Abgeglichen wird in der Steuerzentrale, stündlich, gegen das, was auf jedem Server wirklich installiert ist und wirklich lauscht. Über Ihre Server geht dabei keine Angabe nach draußen.

Heraus kommt keine Liste mit 400 CVE-Kennungen, sondern eine Zahl je Lücke, die vier Fragen beantwortet: Trifft sie uns? Wird sie ausgenutzt? Ist der Dienst von außen erreichbar? Gibt es den Fix? Dazu die Frist der US-Behörde, die Ransomware-Markierung und ein Satz, was zuerst zu tun ist. Was Sie trifft und ausgenutzt wird, steht als Befund mit Knopf auf der Sicherheitsseite und kommt als Meldung.

„Keine Treffer“ und „nicht betroffen“ sind zwei verschiedene Aussagen. Sentinel hält sie auseinander und sagt bei jeder Prüfung, was es nicht prüfen konnte.

Lücken schließen: Sicherheitsupdates automatisch einspielen

Schließen, ohne auf ein Fenster zu warten.

1 hbis zum Sicherheitsupdate, in der Regel

Sicherheitsupdates spielt Sentinel ein, sobald Ubuntu oder Debian sie liefert. In der Regel binnen einer Stunde, auch nachts, am Wochenende und in Sperrzeiten.

Jeder Lauf hat denselben Rahmen. Erst prüft Sentinel den Server, und steht dabei etwas auf Rot, greift es nicht ein. Dann hält es den Paketstand fest, bei größeren Eingriffen samt Sicherung der Konfiguration. Nach dem Update kommt dieselbe Prüfung noch einmal.

Hakt etwas, startet Sentinel stehende Dienste neu. Reicht das nicht, gehen Pakete und Konfiguration auf den alten Stand. Gelingt auch das nicht, stoppt Sentinel die Automatik dieses Servers, bis Sie sie wieder freigeben, und alarmiert Sie, auch nachts. Passiert das binnen 24 Stunden an einem zweiten Server, steht die Automatik überall.

Alles Größere läuft nur im Wartungsfenster: weitere Updates, neue Kernel, Neustarts. Ab Werk ist das 3 bis 5 Uhr, nicht am Wochenende und nicht an Feiertagen in NRW.

Angreifer aussperren: Schutz vor SSH-Brute-Force

Wer Passwörter rät, fliegt raus.

7 TageSperre für Wiederholungstäter

Mehr als die Hälfte der Angriffe auf die fünf häufigsten Protokolle am Honeypot des BSI zielte auf Port 22, den SSH-Zugang. Dort probieren Programme Passwörter durch, bis eins passt (Brute-Force).

Wer das tut, wird für eine Stunde gesperrt. Wer binnen 24 Stunden zum dritten Mal auffällt, für eine Woche.

Jede Sperre läuft von selbst ab. Fällt die Steuerzentrale aus, endet sie spätestens mit dem nächsten Neustart des Servers. Ihre eigenen Adressen hinterlegen Sie einmal, die sperrt Sentinel nie. Eine Adresse, von der aus gerade jemand in der Sentinel-Anwendung angemeldet ist, ebenso wenig.

BSI, Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025, Kapitel Exploitation und Infiltration.

Fremde Schlüssel, neue Konten, neue Ports

Was sich auf dem Server ändert, fällt auf.

7Regeln, die alle zehn Minuten gegen den gemerkten Bestand vergleichen

Sentinel merkt sich, wie jeder Server aussieht, und vergleicht alle zehn Minuten: ein unbekannter SSH-Schlüssel, ein neues Konto mit Anmeldung, eine neue sudo-Regel, ein neuer Zeitplan oder Dienst, mit dem ein Programm nach dem nächsten Start wieder da wäre, ein neuer lauschender Port, eine geänderte Datei unter /etc, ein anderer Host-Schlüssel.

Jeder Fund wird eine Akte mit Vorschlag. Ist es ernst, sichert Sentinel sofort die Beweise, bevor jemand aufräumt, und der Ermittler liest sie. Sentinel entfernt dabei nichts: keinen Schlüssel, kein Konto, keinen Eintrag. Das war ein Administrator oder ein Eindringling, und ob es bleibt, entscheiden Sie.

Konten, sudo, Persistenz und Host-Schlüssel erfahren Sie sofort, auch nachts. Einen neuen Port oder eine geänderte Konfiguration werktags tagsüber sofort, sonst mit dem Morgenbericht. Beides stellen Sie je Server um.

Der Ermittler

Ein Ermittler, der nachts die Beweise liest. Und keinen Befehl ausführen kann.

0Werkzeuge, die die KI bedienen kann

Um drei Uhr nachts entsteht eine ernste Akte: ein neues Konto, ein fremder Schlüssel, ein Zeitplan, der ein Skript aus dem Netz nachlädt. Sentinel sichert die Beweise. Dann liest eine KI den gefilterten Auszug und schreibt binnen einer Minute auf, was passiert ist, welche Spuren das belegen, was wahrscheinlich mit betroffen ist, was noch fehlt und welche Handgriffe aus dem Katalog sie als Nächstes empfiehlt. Mit einer Sicherheit, die sie begründet.

Die Beweise gehen als Daten, nie als Anweisung. Schadsoftware, die der analysierenden KI Sätze zuflüstert, kann die Einschätzung verfälschen, aber nie eine Sperre setzen, eine Datei löschen oder einen Befehl auslösen: Der Ermittler hat keine Werkzeuge, antwortet nur in einem festen Schema und darf lesend nachfordern, aus drei Prüfungen, höchstens dreimal. Jede Empfehlung braucht Ihre Freigabe.

Das ist die Täuschungsprobe von der KI-Seite, jetzt mit Beweis im Produkt. Ohne KI-Schlüssel bleibt alles wie bisher: feste Einschätzung der Regel, Mensch entscheidet.

Wie die KI arbeitet und was sie nie tut

KI-Agenten-Wache

Wer hat KI mit Root auf Ihren Servern? Sentinel weiß es.

3.400offene KI-Server wurden in einer Woche zu einem Botnetz

PoeLLM-Botnetz über offene KI-Proxys, 07.10.2026, BleepingComputer.

Die Angreifer haben ihre Agenten schon. Also prüft Sentinel bei jedem Bestand, welche KI auf Ihren Servern läuft: KI-Dienste und Proxys, installierte Agenten-Werkzeuge, Konfigurations- und Umgebungsdateien mit Modellschlüsseln, Container, Zeitpläne. Unter welchem Konto, auf welchem Port, erreichbar aus dem Netz oder nicht.

Daraus werden Befunde mit Dringlichkeit: ein KI-Proxy auf allen Adressen ist hoch, ein Agent als root ist hoch, ein Schlüssel in einer Klartextdatei ist mittel. Gemeldet wird nur der Pfad und die Art des Schlüssels, nie sein Wert. Je Server stellen Sie die Regel ein: erlaubt, nur beobachten, nur ohne root, verboten. Verstöße werden eine Akte mit Vorschlag. Sentinel beendet und entfernt nichts.

Angreifer-KI sucht Schlüssel. Wir legen ihr welche hin. Auf Wunsch legt Sentinel je Server eine Köder-Datei mit erfundenen, eindeutig erkennbaren Schlüsseln aus. Wer sie liest, sucht Schlüssel: Akte, Beweise, Ermittler. Sicherungsprogramme stehen auf einer Ausnahmeliste. Die Steuerzentrale prüft sich dabei selbst mit, sie ist schließlich auch ein KI-Dienst.

Support-Ende (End of Life)

Veraltete Systeme beim Namen nennen.

Sentinel erkennt, wenn ein Betriebssystem oder eine PHP-Version keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, und sagt es deutlich. Ubuntu Pro mit verlängerter Versorgung erkennt es mit.

Den Wechsel auf eine neue Version startet Sentinel nur mit Ihrer Freigabe, weil er sich nicht zurückrollen lässt. Ab Werk ist er ganz abgeschaltet.

Steuerzentrale

Der Wachposten wird selbst bewacht.

  • Keine Software auf Ihren Servern.Sentinel meldet sich per SSH mit eigenem Nutzer an. Entfernen Sie dessen sudo-Regel, kann Sentinel dort nichts mehr.
  • Feste Handgriffe statt freier Kommandozeile.Sentinel schickt nur Befehle aus einem Katalog von 65 Handgriffen und festen Prüfungen. Jeder Befehl geht vorher durch eine Verbotsliste.
  • Zugänge verschlüsselt.Schlüssel und Passwörter liegen mit AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank.
  • Zwei-Faktor-Anmeldung und Rollen.Administrator, Techniker, Betrachter. Für Administratoren lässt sich der zweite Faktor zur Pflicht machen.
  • Protokoll mit Hash-Kette.Jeder Eintrag trägt die Prüfsumme des vorigen. Auf Wunsch geht der Kettenkopf einmal am Tag nach außen, etwa an healthchecks.io, damit jede spätere Änderung auffällt.
  • Not-Halt.Ein Klick hält die Automatik nach dem laufenden Schritt an, auf einem Server oder auf allen.

Grenzen

Was Sentinel nicht abdeckt.

Auf dem Server erkennt Sentinel Rateversuche am SSH-Zugang, fremde Schlüssel, neue Konten und Rechte, neue Zeitpläne und Dienste, neue Ports, geänderte Systemdateien, gelesene Köder und KI, die auf dem Server liegt und läuft. Angriffe auf Webanwendungen und WordPress-Anmeldungen, Agenten, die von außen per Schnittstelle zugreifen, und Netzwerkmitschnitte erkennt es nicht. Arbeitsplätze, E-Mail und Netzwerk deckt es nicht ab.

Dafür gibt es Sicherheitsanalysen und Penetrationstests von LimeByte, dem Team hinter Sentinel. Was Sentinel abdeckt, zeigt die Übersicht Funktionen je Tarif.

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